Responsive Kunstpädagogik RKP
Responsive Kunstgeragogik RKG

Eine wichtige Rolle in unserem Alltag spielt das Thema „Demographischer Wandel“, der eine Alterserwartung von 100 Jahren immer wahrscheinlicher werden lässt. Um die Lebensqualität in diesem Alter zu fördern, wurde von der Bundesregierung das Präventionsgesetz ins Leben gerufen. Angestrebt werden hierbei neues Bewusstsein und Achtsamkeit für Gesundheit in jedem Lebensalter, bereits ab der Geburt. Denn die Weichen für ein gesundes Leben werden schon im Kindesalter gestellt: sowohl Kindergärten, Schulen, Arbeitsplätze bis hin zu den Pflege- und Seniorenzentren erhalten deshalb die Möglichkeit, dieses Bestreben umzusetzen.

Die Responsive Kunstgeragogik findet insbesondere Anwendung in Einrichtungen, die sich Senioren zuwenden und diese begleiten.

Die Responsive Kunstpädagogik setzt vor allem in den Handlungsbereichen der Erziehung und Bildung an. Deshalb betrifft dieses Berufsfeld vor allem Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Förderschulen, Kinderkrankenhäuser oder auch Förderzentren.

Responsive Kunstpädagogik
Responsive Kunstgeragogik

Kunst mit Sinn und Sinnen für Senioren, Gäste, Angehörige und Interessierte

Dauerausstellung

IIKB - Ihr Schlüssel zur Entspannung

für (Pflege-)Mitarbeiter und Bewohner

Der Gewinn an Attraktivität für Ihre Einrichtung erfolgt durch Fortbildungen, die sich durch kreatives Handeln und eine wache, wertschätzende Kommunikation auszeichnen.

  • Die Fortzubildenden der RKG / RKP vermitteln mit Freude ihre Erlebnisse, Erfahrung und Motivation den Bewohnern und anderen Mitarbeitern, sodass eine entspannte und wertschätzende Atmosphäre entsteht.
  • Bewohner können es genießen, in einem Wohlfühlraum anzukommen, das eigene künstlerische Gestalten in Gemeinschaft zu erleben und sich mittels ihrer Kunstwerke auszudrücken.
  • Der MDK nimmt begeistert wahr, wie die Lebensmotivation der Bewohner durch die Möglichkeit des künstlerischen Gestaltens für eine größere Selbständigkeit gefördert wird. Kunstwerke, die in Ausstellungen präsentiert werden, würdigen den individuellen Ausdruck und das soziale Miteinander.
  • Interessierte, insbesondere Angehörige, sind beeindruckt von den frei gestalteten Werken der Bewohner.

Strukturplanung

Die Vision, in Einrichtungen wie in Altenzentren, Krankenhäusern, Mobilen Diensten, etc. die Responsive Kunstgeragogik RKG und in Kindergärten, Schulen, Förderschulen, Förderzentren, etc. die Responsive Kunstpädagogik RKP erfolgreich zu implementieren kann in folgenden 6 Schritten umgesetzt werden:

  • 1. Vision und
    Information

    Information der Einrichtung

    In einem Informationsgespräch werden die Einrichtungsleitung und die Leitung der künftigen Responsiven Kunstgeragogen und Kunstpädagogen über die Arbeitsweise und die dafür erforderliche Fortbildung informiert.

  • 2. Bedarfsanalyse und
    Konzeptenwicklung

    Ermittlung des Individualdesigns

    Im Weiteren werden die Gegebenheiten vor Ort zur Inhouse-Fortbildung und der nachfolgenden Ausübung des Berufsbildes der Responsiven Kunstgeragogik und Kunstpädagogik besprochen und individuelle Wünsche von Fortbildungsinhalten besprochen.

  • 3. Implementierung
    und Planung

    Fortbildung Responsive Kunstgeragogik bzw. Responsive Kunstpädagogik

    Die Fortzubildenden nehmen am Seminar zur Einführung in das Berufsbild, die Didaktik und Methodik, die kreativen Techniken, das Responsive Kommunikationsmodell, die phänomenologische Betrachtung von Kunstwerken, etc. teil.

    In der anschließenden Inhouse-Schulung wird das Erlernte vor Ort praktisch angewandt.

    Die darauffolgenden halbjährlichen Intensivseminare I – V bieten den Fortzubildenden die Möglichkeit zum Erlebnis- und Erfahrungsaustausch, zur Optimierung und Intensivierung ihrer Umsetzung von Theorie in die Praxis anhand von Fallbeispielen.

  • 4. Ergebniserhebung

    Datenerhebung der Umsetzung

    In den per Telefon oder Email gehaltenen Konferenzen, die monatlich oder häufiger gebucht werden können, werden sowohl Ziele als auch deren Umsetzungsmöglichkeiten besprochen und erläutert.

  • 5. Evaluation

    Auswertung der Zielerreichung für die Einrichtung und die Fortzubildenden

    Über die Umsetzungsentwicklung der Fortbildungsziele wird der Einrichtungsleitung jährlich ein Jahresbericht zugesandt.

    Die Fortzubildenden erhalten:

    • nach dem Einführungsseminar und der Inhouse-Schulung inkl. erfolgreicher Lehrprobe einen Befähigungsschein zur Ausübung der Responsiven Kunstgeragogik bzw. der Responsiven Kunstpädagogik.
    • nach Teilnahme an den Intensivseminaren I – V eine Teilnahmebescheinigung und
    • nach 3 Jahren Fortbildung und Nachweis von 120 Stunden pro Jahr abgehaltener RKG bzw. RKP in der Einrichtung die Zertifizierung.
  • 6. Sicherung
    und Optimierung

    Verifikation

    Um die Qualität zu optimieren und zu sichern, werden stets die Fortbildungsinhalte den Zielen individuell angepasst.